KI Slop?
Ich schreibe gerne Lieder.
Lass mich vorweg sagen: Ich suche vor allem menschliche Resonanz! Ich freue mich über jeden Menschen, der auch schreibt, tanzt, singt, pfeift und ein neues Lied sucht!
Zum Thema: Ich schreibe Liedtexte und lasse sie anschließend von “künstlicher Intelligenz” vertonen.
KI Slop?
Suchen wir nicht alle menschliche Resonanz? Gerade für das, dem wir Gehör verschaffen möchten, bemühe auch ich mich, so verständlich, stimmig und überzeugend wie möglich zu sein.
Wenn wir aber heute menschliche Resonanz suchen, für das was uns selbst bewegt, finden wir doch, dass kaum einer Zeit hat. Wer hat noch den inneren Raum uns zuzuhören und uns stimmig zu antworten? Die meisten fordern nicht mehr, als dass wir schnell einstimmen in ihre öffentliche Räson.
Auf der Suche nach menschlicher Resonanz muss ich mich heute nicht frustriert und ungeduldig aushungern lassen, sondern bleibe umso gelassener, je mehr künstliche Intelligenz das ausfüllen kann, was ich selbst nicht vermag:
Einen Frauenchor zu singen ist nur eine von vielen Fähigkeiten, die mir schlicht fehlen.
Wäre ein echter Chor echt toller? Es wäre gewiss eine große Ehre, wenn ein echter Chor einen Text von mir aufführen würde; und vielleicht würden dann ein paar berühmtere Menschen meine Worte hören oder so. Aber hättest Du sie so gehört? Wäre ein echter Chor echt toller? So etwas bewusst anzustreben erscheint mir doch weder hilfreich noch notwendig!
In echt wäre es toller, wenn wir einander begegnen könnten und stimmig wie in einer Symphonie zusammenwirken!
Aber solange nur geschrien wird? Könnte ich nur einstimmen ins Schimpfen auf die Einen oder die Anderen… Ach, da verstumme ich und suche in der Zeit lieber
meine Stimme!
suche Resonanz im All, im Tier, im Blümchen. und im Donner! der Wahrheit, der Schönheit und dem Guten der heiligen Mutter Gottes,
Aber solange nur geschrien wird? Suche ich lieber meine Stimme für Wahrheit, Schönheit, und dem Guten im Einen und im Anderen, in mir und in Dir.
Zum Thema: Ich schreibe Liedtexte und lasse sie anschließend von “künstlicher Intelligenz” vertonen.
KI Slop?
Die musikalische Umsetzung meiner Texte durch die “künstliche Intelligenz” finde ich schon beeindruckend. Meine “musikalische Arbeit” fällt mir schwerer als mein dichten, aber SUNO fällt das musizieren so leicht, dass es mehr singen könnte als ich hören will.
Ich musiziere dabei auch nicht, sondern erledige die Arbeit eines Produzenten oder Regisseurs, der mit seinen Worten eine widerspenstige Musikertruppe anleitet: mal ist das Xylophon da, mal nicht. Der Bass ist auch sehr unzuverlässig!
Die künstliche Intelligenz SUNO wurde mit zu viel entsetzlich banalem Beat trainiert. So oft schreibe ich: “too cheesy”!
Andere künstliche Intelligenzen lehren mich geduldig, Musikstile zu beschreiben – Instrumentierungen, Stimmungen, und Dynamiken.
Vielleicht würde ich auch das Komponieren mögen. Seit ich meine Texte vertont höre, wächst in mir aber mehr noch der Wunsch, singen zu lernen.
Alles zu seiner Zeit. Blockaden lösen sich, das Zungenbein kracht erst aus den Verstrickungen der Kehle. Es ist ein langer Weg, aus gehetzten Menschen Sänger zu machen – und aus Beschimpften die, welche öffentlich singen.
Auf dem bewegten Weg, wo ich Frieden finde, schreib ich dieser Tage zunächst nur Texte.